18.11.2024
Bischof Dr. Stephan Ackermann besucht das neue Quartiershaus Kloster Bethanien

Unterhalb der Weinberge, direkt neben dem Schlosspark Kürenz, liegt das Kloster Bethanien umgeben von Grün. Auf dem Klosterareal ist nach umfangreichen Um- und Erweiterungsbaumaßnahmen in Kooperation des Bauherrn gbt Wohnungsbau und Treuhand AG und der Pflegegesellschaft St. Martin Trier gGmbH im ersten Bauabschnitt neuer Wohnraum für Menschen mit dauerhaftem oder vorübergehendem Unterstützungsbedarf entstanden. Kürzlich wurde das neue „Quartiershaus Kloster Bethanien“ im Rahmen des 125-jährigen Jubliäums der gbt feierlich eingesegnet.
Nun war auch Bischof Dr.
Stephan Ackermann vor Ort im neuen Kloster. Anlässlich des Patroziniums der
Pflegegesellschaft St. Martin Trier gGmbH feierte er am Martinstag den
Gottesdienst in der neuen Kapelle gemeinsam mit der Ordensgemeinschaft der
Benediktinerinnen vom Hlst. Sakrament, den ebenfalls im Kloster lebenden
Karmelitinnen, den ersten Bewohner*innen des Quartiershauses, den
Verantwortlichen und Mitarbeitenden der Pflegegesellschaft St. Martin und
weiteren Gästen. Nach einem gemeinsamen Frühstück im neuen Nachbarschaftstreff
stellten ihm Janina Müller, Geschäftsführerin der Pflegegesellschaft St. Martin
Trier gemeinsam mit Priorin Schwester Mirijam Schaeidt die neuen Räumlichkeiten
des Quartiershauses und auch die neue Ordensklausur vor.
In der neuen Wohnanlage
im Kobusweg sind acht Wohneinheiten im Betreuten Wohnen mit 24h-Service
bezugsfertig und zwei ambulant betreute Pflege-Wohngemeinschaften für jeweils
zwölf Menschen. Ein Nachbarschaftstreff, in dem auch ein Mittagstisch angeboten
wird, rundet das Angebot ab.
Durch die enge Anbindung
an die Ordensgemeinschaft der Benediktinerinnen vom Hlst. Sakrament, die selbst
in der Wohnanlage wohnt, durch die für alle zugängliche Hauskapelle und die diversen
Gemeinschaftsräume ist ein offenes Quartiershaus entstanden, das auch Menschen
aus dem Stadtteil einlädt, dort mitzuwirken und eine sorgende Gemeinschaft zu
erleben. Die Identität des Ortes, die Geschichte und Tradition des Klosters
werden durch den Erhalt der beiden Bestandsgebäude aufgenommen und jeweils
durch einen ergänzenden Neubau fortgeführt. Ein wahres Kleinod ist der begrünte
Innenhof, in dem die Bewohner in der wärmeren Jahreszeit draußen sitzen oder in
den Hochbeeten bei Interesse auch gärtnern können.
Ambulant betreute Pflege-Wohngemeinschaften als
Alternative zum Pflegeheim
„In den beiden
Pflegewohngemeinschaften finden Menschen mit intensivem Betreuungsbedarf eine
Alternative zum Pflegeheim. Die Bewohner der Pflege-Wohngemeinschaften leben in
einer familiären Atmosphäre und gestalten den Alltag mit Unterstützung von
Präsenz-Betreuungskräften zusammen mit ihren Angehörigen weitestgehend
selbständig“, erklärt Janina Müller das neue Konzept.
Die Betreuung und Pflege
wie auch die 24-Stunden-Präsenz erfolgt durch speziell geschulte Kräfte des
Ambulanten Pflegedienstes der Pflegegesellschaft St. Martin, die sich an den
Gewohnheiten und Erfahrungen der Bewohner orientieren (biografischer Ansatz).
Die Wohngemeinschaften
eignen sich für Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz (Demenz) oder
Pflegebedarf, deren Betreuungsbedürfnisse mit ambulanten Hilfen zu Hause oder
einem Wohnen mit Service nicht (mehr) gewährleistet werden können.
Es gibt private und
gemeinschaftliche Wohnbereiche. Maximal jeweils zwölf Personen wohnen in einem
überschaubaren familiären Kreis, im normalen Miteinander zusammen. Jeder
Bewohner hat dort ein privates Zimmer mit eigenem Badezimmer mit ebenerdiger
Dusche. Darüber hinaus gib es eine Gemeinschaftsküche mit gemeinsamem Ess- und
Wohnzimmer. In den ambulant betreuten Pflegewohngemeinschaften ist jederzeit
ein Mitarbeiter des ambulanten Pflegedienstes der Pflegegesellschaft St. Martin
präsent. Die individuelle pflegerische Versorgung der WG-Bewohner wie auch die
24-Stunden Versorgung und damit verbunden auch die pflegerische sowie
behandlungspflegerische Versorgung in der Nacht erfolgt über den ambulanten
Pflegedienst. Angehörige haben die Möglichkeit, sich in den Pflege-WGs für die
Gemeinschaft zu engagieren und damit die Kosten für die Betreuung senken.
Betreutes Wohnen mit 24h-Service
Je nach Hilfe- und
Unterstützungsbedarf des Einzelnen können Leistungen in Anspruch genommen
werden, die individuell angepasst und bei Bedarf sukzessive erweitert werden
können. Zu den Leistungen zählen beispielsweise ein 24-stündiger Hausnotruf,
eine ambulante pflegerische Unterstützung oder hauswirtschaftliche Hilfe.
Die Leistungen werden
durch ein Team aus erfahrenen Pflege-, Betreuungs- und Hauswirtschaftskräften
der Pflegegesellschaft St. Martin Trier und deren Kooperationspartnern
erbracht.
Für weitere
Informationen und die Vermittlung der Plätze in den Pflegewohngemeinschaften
steht der Standortleiter Julian Petsch als Ansprechpartner telefonisch oder per
Email zur Verfügung, Tel. 0651-46299552, E-Mail: j.petsch@bbtgruppe.de
Pflegegesellschaft St. Martin Trier gGmbH
Die Pflegegesellschaft St. Martin Trier gGmbH ist
ein gemeinnütziges Unternehmen der Gesellschafter Barmherzige Brüder Trier
gGmbH, Caritasverband Trier e. V. und Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück e.V.,
das sich zur Aufgabe gemacht hat, Menschen in alternativen Wohnformen zu
versorgen. Gemeinsam wurde hierzu ein Konzept zur ambulanten Versorgung im
Bereich der Seniorendienste erarbeitet und seit Juli 2019 umgesetzt.
Weitere Informationen: www.pflege-stmartin.de


